News / Archiv

Archiv: 2012 2011 2010 2009 2008 2007

Januar 2012
1-2012
Millimeterarbeit mit 75 Tonnen im Nacken

Schwerlasttransporter schlängelten sich zum Seehafen. Schottel-Unternehmen lieferte am Mittwochabend Schiffspropeller aus.

Wismar – „Zwei Peitschen sind weggedreht, alle anderen Ampeln müssen wir umfahren“, erklärte Steffen Klückmann. Mittwoch 21 Uhr aufdemGelände der Schottel Schiffsmaschinen GmbH Wismar. Lagebesprechung mit der „Zigarette davor“ zwischen den Kollegen, der Polizei und den Fahrern der Firma Schwertransporte Lau aus Rostock.

Zwei „große Dinger“ – Teile eines Schiffsantriebs – warten darauf, als Schwerlasttransport mit Polizeieskorte zum Seehafen gefahren zu werden. Knapp 40 Tonnen schwer jeweils 4,40 Meter breit und 5,45 Meter hoch. 21,15 Meter Länge über alles, Polizeihauptkommissar Michael Heukrodt vom Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Metelsdorf hat nachgemessen.

Die „Peitschen“, so erklärt Fahrer Klückmann, sind die langen Arme, an denen die Schilder über dem Fußgängerüberweg hängen. Denn das Besondere bei diesem Transport sind weder Gewicht noch Breite, sondern die Höhe der Bauteile. So hoch wie zwei Stockwerke und damit höher als die „Peitschen“. „Das ist doch nichts Besonderes“, lacht der zweite Fahrer der Nacht, Hans Denecke (45).

Seit 15 Jahren fährt er so „große Dinger“ durch die Straßen. „Da hat man Routine.“ „Das sind ja nur drei Kilometer“, winkt er ab. Aber: „Heute ist eine Schnecke im Vergleich zu uns ein schnelles Tier.“

Kurz nach 21 Uhr soll es losgehen. Die Polizeihauptkommissare Ralf Körting und Michael Heukrodt haben Fahrzeuge, Fracht und Papiere kontrolliert. Und dann das: Die Maschine von Hans Denecke springt nicht an. „Die Batterie“, schüttelt er den Kopf. Pannendienst mitten in der Nacht für einen Schwertransport? Anschieben? Aber die Männer sind erfinderisch: Starthilfe in XXL.

Mit einer Stunde Verspätung setzt sich der Transport in Bewegung. Die Kollegen von der Polizei fahren mit Blaulicht vor, sperren Kreuzungen, halten die Fahrzeuge an und leiten sie um. Platz machen für die Kolosse. Und immer wieder Michael Heukrodts Hinweis an die Fahrer, die an der Ampel stehen müssen, auch wenn sie Grün zeigt. „Schalten Sie die Warnblinkanlage ein, damit die nächsten Autofahrer gewarnt werden.“ Denn trotz nächtlicher Stunde wird die Schlange hinter den beiden Tiefladern immer länger. Im Schritttempo geht es die Dr.-Leber-Straße lang.

Vorm Bahnhof die einzige wirklich enge Situation. Die „Peitschen“, über die SteffenKlückmannvorher noch gesprochen hatte. Links eine, rechts eine über dem Zebrastreifen. Dazwischen die Transporter, jeder mit 75 Tonnen Tieflader und Ladung im Nacken. Und dann Millimeterarbeit, um sich durch die beiden „Peitschen“ durchzufriemeln. Sah eng aus, aber für die beiden routinierten Fahrer kein Problem. 25 Minuten später kommen sie mit ihrer Fracht im Seehafen an. Alle atmen auf.

Quelle: OZ vom 13.01.2012

wieder zuklappen.

Dezember 2011
12-2011
Auf dem Weg nach Dänemark.

Ein Anlagenteil mit den Abmessungen 5,25 x 4,55 x 3,15 Meter und einem Gewicht von knapp 40 Tonnen transportierte Lau Rostock noch vor Weihnachten, mit sehr kurzfristiger Dispositionszeit . Hintergrund war ein vom Kunden fixierter Verschiffungstermin ab Esbjerg in Dänemark.

weiter lesen ...

Dezember 2011
12-2011
Mach dir keinen Gedanken über die Größe deines Christbaums. In den Augen der Kinder sind sie allesamt zehn Meter hoch.

Wir wünschen allen Kunden, die uns geholfen haben, dieses Jahr erfolgreich abschließen zu können, allen Mitarbeitern, nebst Familien, die Seite an Seite dafür eingestanden und alles dafür gegeben haben, die Räder am Laufen zu halten, allen Freunden, Bekannten und Dienstleistern unserer Unternehmensgruppe ein geruhsames, friedliches Weihnachtsfest!

weiter lesen ...

Oktober 2011
10-2011
Der Stapel muss weg!

Seit Ende September, den gesamten Oktober hindurch und aktuell im November transportieren die dreifach teleskopierbaren, geköpften Pritschensattel aus dem Rostocker Fuhrpark Rotorblätter innerhalb Polens.

weiter lesen ...

September 2011
9-2011
Entlang der polnischen Ostseeküste...

Zwei Anlagenteile für eine polnische Werft in Gdynia transportierte Lau Rostock Mitte September. Jede Anlage war 4,50 Meter lang, 4,00 Meter breit und 3,20 Meter hoch und hatte ein Gewicht von 33,5 Tonnen.

weiter lesen ...