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März 2012
3-2012
Reif für die Insel?

Ende März realisierte die Lau Rostock GmbH & Co. KG ein ungewöhnliches Transportvorhaben. Mitten in der Nordsee, gleich neben Sylt, befindet sich die schöne und kleine ostfriesische Insel Amrum. Der Alltag dort ist geprägt von Ebbe und Flut, dem Schiffsfahrplan zum Festland und Menschen, die an den kilometerlangen, feinen Sandstränden Ruhe und Erholung suchen. Ein schöner Platz um Urlaub zu machen, keine Frage! Aber um Schwertransporte durchzuführen?

Die Aufgabenstellung des Kunden lautete: Anlieferung von 6 Schwimmstegen mit den Abmessungen jeweils 20,00 x 2,70 x 1,50 Meter, einem Stückgewicht von je 35 Tonnen sowie einem Schwimmsteg 15,00 x 2,70 x 1,50 Meter, 30 Tonnen in Steenodde auf Amrum, sowie die Entladung auf dem Molenkopf für den Yachtclub Amrum. Zugegeben, selbst versierte Schwerlastprofis mussten erstmal auf der Karte nachschauen, wo Steenodde ist.

Die Mitte März durchgeführten Strecken- und Baustellenbesichtigungen zeigten, dass eine Durchführung generell vorstellbar ist, jedoch die gesamte Logistik eine "Punktladung" nötig macht, dass die Straßen auf Amrum doch besser den Fahrradfahrern vorbehalten sein sollten und das die Tide hier das Leben bestimmt. Trotzdem, in enger Abstimmung mit dem Ordnungsamt, der zuständigen Polizei (Ja, Amrum hat sowohl das eine als auch das andere, beste Grüße an dieser Stelle!), der Reederei, dem Hafenmeister und dem Bauherren, wurde eine tragbare Lösung erarbeitet, die von einem äußerst engen Zeitplan ausging.

Am 28. und 29.03.2012 erfolgte dann beim Herstellerbetrieb in Mecklenburg / Vorpommern die Verladung aller sieben Stege aus Beton. Dabei wurde peinlich genau auf die genehmigten Achsabstände und Achslasten sowie die Ladungssicherung geachtet und das war auch nötig, wie sich später herausstellen sollte. Die besichtigte Strecke wurde mit kleineren Abweichungen für alle Fahrzeugkombinationen genehmigt und Polizeibegleitungen über zwei Brückenbauwerke in Schleswig / Holstein angeordnet. Also kein Problem.

Angeführt von einem Werkstattwagen und drei firmeneigenen BF 3 - Fahrzeugen machten sich die Konvois auf den Weg in Richtung Nordsee. Die erste Polizeiübernahme in Bad Segeberg zeigte es dann... Verwiegung und Vermessung der Fahrzeuge. Mit ruhigem Gewissen wurde die Kontrolle vollzogen. Keinerlei Beanstandungen. Die Fahrt konnte planmäßig fortgesetzt werden.

Ab der Anschlussstelle Flensburg bis zum Hafen wurde es dann noch einmal eng. Kreisverkehre und Kurven auf den Landstrassen, weit abseits der Autobahnen machten ein zügiges Vorankommen der einzelnen Fahrzeuge schwer. Dank des eingesetzten Werkstattwagens jedoch nicht unmöglich und so erreichten alle Fahrzeuge am Abend des 29.03.2012 planmäßig den Hafen.

Das Aufrollen der Fahrzeuge war nur bei Flut möglich. Also erfolgte dies am nächsten Morgen, Freitag, 30.03.2012. Alles passte und vor Beginn des Ablaufens des Wassers der Nordsee im Hafen Wittdün auf Amrum, nach zweistündiger Überfahrt, befuhren alle Fahrzeuge nacheinander die Rampen auf die Insel. Angekommen... willkommen auf Amrum!

In Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt wurden bereits Mitte März alle Fahrmanöver sowie Stellplätze genau festgelegt. So ist es zum Beispiel wegen der strengen Naturschutzgesetze auf Amrum ausgeschlossen, "mal eben" mit dem LKW irgendwo auf einem Landweg zu wenden oder gar eine grüne Bankette abseits des Asphaltes zu befahren. Im Sinne dieser Insel, ist das auch gut so!

Die ersten Insel - Kilometer stellten keine große Herausforderung dar. Jedoch die Kurve nach Steenode war mit Gesamtzuglängen von bis zu 27 Metern und Gesamtzuggewichten weit jenseits der 70 Tonnen vorwärts nicht zu befahren. Für die letzten fünf Kilometer hieß es dann mit sieben Fahrzeugkombinationen und drei Begleitfahrzeugen rückwärts zum bis zum Molenkopf, der Entladestelle zu fahren.

Dort wartete der am Vorabend eingeschiffte, bereits ballastierte 160 - Tonnen Kran auf seinen Einsatz.

In Rekordzeit und ohne Probleme (abgesehen vom Wetter, Wind behinderte zeitweise die Arbeiten) wurden nacheinander alle Betonschwimmstege in die Nordsee gehoben und das im Hafen wartende Schiff konnte bereits Freitag um gegen 13.30 Uhr - und somit weit früher wie geplant - alle Fahrzeuge an Bord nehmen und wieder Richtung Festland und dem verdienten Feierabend entgegen fahren.

Tipp: Urlaub auf Amrum, jedoch nicht mit Schwertransportfahrzeugen. Es lohnt sich wirklich.

Lesen Sie hier einen Artikel über den Transport der Aurum News.

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Februar 2012
2-2012
Ein Transport, bei dem der Chef graue Haare bekommt...

+++ Freitag, 20.01.2012, 16.30 Uhr
Kundenanruf: Problemstellung: zwei Greifer mit den Abmessungen von jeweils Länge: 6,00 Meter, Breite: 5,40 Meter und Höhe 4,21 Meter, Stückgewicht 16,5 Tonnen aus dem niedersächsischen Salzgitter nach Rostock. Problem? Achso: Verschiffungstermin am Freitag, 27.01.2012, um 08.00 Uhr ab Rostock - Überseehafen und die bereits beantragten Transportgenehmigungen wurden leider nicht erteilt und alle bisher gewählten Fahrtwege durch die Behörden abgelehnt. Klingt spannend: Auftrag angenommen!

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Januar 2012
1-2012
Millimeterarbeit mit 75 Tonnen im Nacken

Schwerlasttransporter schlängelten sich zum Seehafen. Schottel-Unternehmen lieferte am Mittwochabend Schiffspropeller aus.

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Dezember 2011
12-2011
Auf dem Weg nach Dänemark.

Ein Anlagenteil mit den Abmessungen 5,25 x 4,55 x 3,15 Meter und einem Gewicht von knapp 40 Tonnen transportierte Lau Rostock noch vor Weihnachten, mit sehr kurzfristiger Dispositionszeit . Hintergrund war ein vom Kunden fixierter Verschiffungstermin ab Esbjerg in Dänemark.

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Dezember 2011
12-2011
Mach dir keinen Gedanken über die Größe deines Christbaums. In den Augen der Kinder sind sie allesamt zehn Meter hoch.

Wir wünschen allen Kunden, die uns geholfen haben, dieses Jahr erfolgreich abschließen zu können, allen Mitarbeitern, nebst Familien, die Seite an Seite dafür eingestanden und alles dafür gegeben haben, die Räder am Laufen zu halten, allen Freunden, Bekannten und Dienstleistern unserer Unternehmensgruppe ein geruhsames, friedliches Weihnachtsfest!

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